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Resümee der Veranstaltungsreihe vom Mi 23. November 2005
Berlin Rathaus Schöneberg

Veranstalter: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
Ort: Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Berlin, Raum 195 (Eingangshalle)
Zeit: Mi, den 23.November 2005, 10:00 bis 17:00 Uhr

Thema:
'Ganzheitliches energetisches und technisches Gebäudemanagement aus kommunaler Sicht'
Etwa 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten diese Fachveranstaltung. Nahezu alle blieben bis zum Schluss.
Ein Grund mehr, die Veranstaltungsreihe im nächsten Jahr fortzusetzen.

Fazit: Das energetische und technische Gebäudemanagement fokussiert sich als Baustein in einem schrittweise einzuführenden Facility Management.



 

Protokoll:

Gut gerüstet:
Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg ist bereit für die Einführung eines energetischen Gebäudeausweises

Eröffnungsvortrag
Herr Gerhard Lawrentz, Bezirksstadtrat für Bauwesen hielt die Eröffnungsrede. Anschliessend präsentierte er die ersten Energieausweise für Gebäude im Rathaus Schöneberg.

Ein Energieausweis ist für eine Vielzahl von Gebäuden per Gesetzesbeschluss 525/05 vom 1-7-2005 verbindlich. Damit wird eine Europäische Richtlinie umgesetzt, die alle Mitgliedstaaten verpflichtet zum 4.1.2006 einen Energieausweis einzuführen.

Der Energieausweis für Gebäude ist in Form und Inhalt ähnlich dem Ihnen sicherlich schon bekannten Logo auf einem Kühlschrank oder einer Waschmaschine.

Damit wird u.a. der Wärmeverbrauch eines Gebäudes transparent.

Für alle bezirkseigenen Schulen, Dienstgebäude und Kindertagesstätten ist ein Energieausweis auf Bedarfs- und Verbrauchsgrundlage verfügbar, darstellbar auf Papier, im Internet und Intranet.

Der erste Gebäudeausweis ist bereits im Rathaus Schöneberg ausgehängt.

Die weiteren Beiträge:

  • Das energetische Gebäudemanagement im Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg:

    ...Die Energieprüfung bezirkseigener Gebäude als pdf-Datei

    Herr Maurer, Energie- & Umweltbüro e.V. 1997-2005, Berlin

    Weitere Verweise während seines Vortrages:

    ...Die Gebäudesubstanz des Bezirks (Auswahl) als pdf-Datei
    Die beiden Grafiken zeigen den derzeitigen Zustand des wärmetechnischen Gebäudesubstanz im Bezirk.

    ...Benchmarking-im-energetischen-Gebaeudemanagement_Nichtwohngebaeude-Teil-1 als pdf-Datei
    Im Gebäudevergleich stellt sich sofort die Frage nach der einzig seligmachenden Benchmarke!
    Egal ob aus Sicht des Nutzers, des Sachbearbeiters oder des Facility-Managers.
    Gibt es überhaupt eine solche Benchmarke? Pro Quadratmeter, pro Kubikmeter, pro was?
    Der Text gibt ausführliche Antworten...

  • Finanzierungsmodelle: das Intracting-Modell des Bezirks

    ...Intracting im BA Tempelhof-Schöneberg als pdf-Datei

    Herr Garske, LuV-Leiter Bauamt, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin

  • Gebäudeleittechnik: 1.Vortrag

    ...Gebäudeautomation in öffentlichen Gebäuden als pdf-Datei

    Herr Gerhard, Institut für Zukunftsenergiesysteme IZES, Saarbrücken

  • Gebäudeleittechnik: 2.Vortrag

    ...Rechnersystem und JLZHView: die Visualisierung unter Eclipse 3.1 als pdf-Datei

    Herr Crecelius und Herr Maurer vom Energie- & Umweltbüro e.V. stellten eine Neuentwicklung für die FND-LZH Gemeinde vor.
    Die Visualisierungssoftware wurde unter Eclipse 3.1 (Java) entwickelt. Sie ist unabhängig von der Rechnerplattform und sehr einfach zu installieren.
    Mehr noch: die Software ist das erste Stück 'Middleware' in der Gebäudeautomation.
    Dargestellt werden können sämtliche Informationen der Datenpunkte sowohl tabellarisch als auch grafisch.
    Der Zugang erfolgt über einen Datenbaum analog einem Dateimanager.

    Das ist der moderne Werkzeugkasten für die Analyse des Gesamtsystems oder eines Teilsystems, etwa einer Auswahl von Regelkreisen:
    Beispielsweise können sehr einfach bei Kesselkreisen oder Heizkreisen sämtliche Temperaturen und Betriebsmeldungen der Kessel, Pumpen und Ventile visualisiert werden. Diese einmal hergestellte Auswahl steht dann jederzeit wiederholbar zur Verfügung.
    Die Daten können sortiert, gefiltert und skaliert werden. Der grafische Zoom erfolgt durch ziehen eines Fensters...

    Dieser sogenannte Middleware Baustein eröffnet die Industrialisierung der Softwaretechnik!

  • Gebäudeleittechnik: 3.Vortrag

    ...Gebäudeleittechnik und Facility-Management als pdf-Datei

    Herr Speelmanns, Bundesanstalt für Immobilien, Bonn

  • Zusammenfassung und Ausblicke:

    Herr Maurer vom EUB nannte nochmals einige 'Highlights' der Veranstaltung und betonte mehrfach den direkten Zusammenhang mit dem Facility Management.
    Auch die Software für das Facilitiy Management gelte es zu industrialisieren:
    Es kann nicht sein, dass ein Hersteller von FM-Software das gesamte übergeordnete Management herstellt.

    Die sogennante Gretchenfrage lautet hier:
    - soll die Betriebsstruktur der FM-Software angepasst werden?
    - oder soll die FM-Software der Betriebsstruktur angepasst werden?
    Im letzteren Fall benötigen Sie Geld ohne Ende!
    (siehe auch unter: www.glt-anwendertagung.de)

    Auch bei FM-Software darf nicht gelten: ...einmal Hersteller XYZ immer Hersteller XYZ...!
    Bei der FND-Gebäudeleittechnik nach Münchner Art funktioniert bereits die Konkurrenz unter den Herstellern von MSR.

    Abschliessend zitierte Herr Maurer aus einem Vortragstext aus dem Jahre 2002 die Aufforderung
    'Heizkreispumpen in aller Welt, geht ins Internet oder ins Intranet!'.
    Der Tenor im Text ist bereits heute keine Utopie mehr... denn auch hier läßt sich 'Middleware' einführen in Form von 'Rich-Client-Anwendungen'!

    ...MSR-im-Internet als pdf-Datei


  • Einladungstext:

    ...Veranstaltungstext der Einladung als pdf-Datei



  • FAZIT:
    Das energetische und technische Gebäudemanagement fokussiert sich als Baustein in einem schrittweise einzuführenden Facility Management.

    Aufgestellt: Julia Kurde
    Energie- & Umweltbüro e.V.

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