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Wie arbeitet ein GA-Knoten ?

Auszug aus
Flächendeckende Anwendung...Stand: April 2009

 

 

Der GA-Knoten setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:

  • ein handelsüblicher Personal Computer (PC; die Bauart Desktop, Mini-Tower, Notebook, Industrie-PC o.ä. richtet sich nach den räumlichen und technischen Anforderungen)

    • mit den notwendigen Schnittstellen zu den angeschlossenen Anlagen und dem ISDN-Netzwerk
    • einem Disketten-Laufwerk
    • einer Festplatte

  • und einem optionalen Ereignisdrucker

Nur für die Inbetriebnahme der Software „GA-Knoten“ wird und evtl. zur Fehlersuche werden Monitor und Tastatur benötigt. Die SSA werden über die seriellen Schnittstellen (V.24, RS232) an den GA-Knoten angeschlossen.

Legen Hersteller ihre spezifischen Protokolle offen oder werden allgemein offengelegte Protokolle verwendet, so kann der SSA durch einen in den GA-Knoten integrierten Software-Treiber ersetzt werden. Dadurch entfallen die Kosten für Beschaffung, Inbetriebnahme und Wartung des SSA und die damit verbundenen Fehlerquellen.

FND 1.0

(V.24,ISDN, IP-Netze; diverse Hersteller)

BACnet/IP

(IP-Netze; diverse Hersteller)

EIB

(V.24; diverse Hersteller)

LON

(V.24; diverse Hersteller)

ACCESS 3000

(V.24; z.B. Multitone; Personenruf)

CC 600

(V.24, z.B. RAM)

CNC+ (z.B. DDC111/250, IQ3)

(V.24, z.B. TREND)

DEKATEL

(V.24; z.B. Viessmann)

EY-2400 / EY-3600

(V.24; z.B. Sauter)

INFINITY

(V.24; z.B. ANDOVER)

IPC

(V.24; z.B. SE-Elektronik GmbH) (vormals Straub Elektronik)

KS 120 (z.B. A120)

(V.24; z.B. Schneider Groupe)

MILES

(V.24; z.B. Messner)

P90 (z.B. DDC3000, HRP, MRP)

(V.24, z.B. Kieback & Peter)

SAIA-Bus (z.B. PCD1, PCD2)

(V.24; z.B. GfR, SAIA)

Short-Messages-Services (SMS)

(ISDN; z.B. D1, D2, E+, Fax, E-Mail)

Supramat DC97

(V.24; z.B. Fröling)

SUCOM-A (z.B. PS306/316, PS4)

(V.24; z.B. Klöckner-Moeller)

PRV/EKL

(V.24; z.B. Landis&Staefa)

AS511 (z.B. S5 / S7)

(V.24; z.B. Siemens)

SBUS+

(V.24; z.B. GfR)

PCOS

(IP-Netze; z.B. PHOENIX Contact)

MODBUS/IP

(IP-Netze; diverse Hersteller)

MODBUS/RTU

(V.24; diverse Hersteller)

Über Systeme mit diesen Protokollen besteht häufig Zugriff auf weitere Protokolle wie z.B. INTERBUS-S, PROFIBUS, MODBUS usw.

Hinweis: Durch Verwendung des FND-Protokolls zum Anschluss der BTA als auch der LZ können GA-Knoten über das ISDN über beliebig viele Ebenen kaskadiert werden. Auf diese Weise können auch die Datenpunkte in räumlich verteilten Objekten (z.B. Krankenhäuser) miteinander verknüpft werden. Ebenso kann ein GA-Knoten so zu einer einfachen Störmeldezentrale umfunktioniert werden (Verknüpfung mit akustischem/optischem Signal, Quittierungstaster, Protokolldrucker)

Der GA-Knoten arbeitet nach dem Programmstart autark und führt die Erfassung, Vorverarbeitung, Zwischenspeicherung und Übertragung der FND-Daten an die LZH bzw. einen externen Bewachungsdienst (BWD) permanent aus.

Als Sonderlösung läßt sich der GA-Knoten auch an andere Leitzentralen anschließen. Folgende Protokolle stehen bereits zur Verfügung :

FND 1.0

(V.24, ISDN)

FND 1.0 + Erweiterungen

(ISDN)

TSS 13a

(ISDN, z.B. Bewachungsdienste)

3964R / RK512

(V.24, z.B. Sauter EY 2400)

Zusätzlich erzeugt der GA-Knoten anhand von zeit- und/oder ereignisabhängigen Schaltprogrammen Befehle an die DP. Innerhalb eines GA-Knotens als auch eines gesamten, aus mehreren kaskadierten GA-Knoten bestehenden Systems können die Datenpunkte IZ-übergreifend miteinander verknüpft werden (virtuelle Verdrahtung).

Beispiel: Sind an einem GA-Knoten, wie oben abgebildet, eine MSR-Anlage und ein LON-System angeschlossen, so kann über einen Schalter an einem beliebigen LON-Knoten die MSR-Anlage auf Tag- bzw. Nachtbetrieb umgeschaltet werden. Aufgrund der Spontanmeldung des Schalters erzeugt der GA-Knoten den Schaltbefehl an die MSR.

Die firmenneutrale Programmierung ermöglicht dabei eine Übernahme bestehender Schaltprogramme auf die GA-Knoten in anderen Liegenschaften, wobei im wesentlichen nur die Datenpunkt-Adressen angepasst werden müssen.

Neben den realen DP, denen ein Sensor/Aktor zugeordnet ist, können im GA-Knoten interne Datenpunkte für die Berechnung von vorverarbeiteten Werten (z.B. Min-/Max-/Mittel-Werte, Bildung einer Sammelstörung) oder die Steuerung des GA-Knotens durch die LZH vereinbart werden.

Der Zustand und die Werte der Sensoren bzw. Aktoren können anhand von ergänzenden Parametern (Flimmerkontrolle, Zykluszeit, Hysterese, ...), die für jeden Datenpunkt gesondert festgesetzt werden können, kontinuierlich erfasst und auf relevante Werte reduziert werden. Diese Parametrierung lässt sich zur Laufzeit mittels der Schaltprogramme oder von der LZH aus dynamisch verändern.

Für jeden DP kann gesondert parametriert werden, ob die relevanten Zustandänderungen bzw. Werte zwischengespeichert (z.B. Betriebswerte) oder sofort an die LZH (z.B. Störmeldungen) bzw. einen vorher festzulegenden BWD (z.B. Gefahr- und Einbruchmeldungen) weitergeleitet werden sollen. Dadurch ist keine ständige Verbindung zur LZH bzw. den BWD erforderlich, was den technischen Aufwand und die Kosten für die Datenübertragung erheblich reduziert, ohne wesentliche Einschränkungen mit sich zu bringen.

 
 
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